Welche Voraussetzungen gelten für eine Tierarzt Ausbildung?
Wer Tiere liebt und sich wünscht mit ihnen zu arbeiten, der kann eine Tierarzt Ausbildung machen, sollte aber entweder Abitur oder einen Fachhochschulabschluss besitzen, denn diesen Beruf muss man 11 Semester lang studieren. Universitäten in Berlin, Leipzig, Hannover, Giessen und München bieten diesen Studiengang an. In der Schweiz gibt es zwei Universitäten und in Österreich kann man es an einer Uni studieren. Die Bewerbung wird online an die "ZVS" geschickt. Dies ist die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen. Jeder der eine super Abi-Note hat, bekommt garantiert die Chance an der Uni seiner Wahl studieren zu können,
denn 20 % der Bewerbungen werden nach Note vergeben, weitere 20 % nach der längsten Wartezeit und die restlichen 60 % werden dann von den Hochschulen verteilt.
Man hat die Möglichkeit, sich während des Studiums auf eine Tiergattung zu spezialisieren. Im Vordergrund dieses Studiums steht natürlich das Tier. Zu dem Aufgabengebiet eines Tierarztes gehört das Erkennen von Krankheiten, lindern von Schmerzen, kurz gesagt, sie machen die Tiere wieder gesund. Das Studium beinhaltet Themen, wie die Fortpflanzung, welche 44 Stunden behandelt wird, die Gastroenterologie mit 91 Stunden oder die Fortpflanzung Teil II, wo dann die Geburtshilfe unterrichtet wird. Fast am Ende des Studiums, so etwas im 9. und 10. Semester arbeiten die Studenten dann in der Pathologie und in Klinken. In der Pathologie können die Studenten ihr Gelerntes umsetzen, um zum Beispiel eine Diagnose zu der Untersuchung von krankem Gewebe stellen zu können.
Viele Tierärzte machen sich mit einer eigenen Praxis selbstständig, bauen sich eine Existenz auf und haben in einigen Jahren ihren Patientenkreis. Wer dies aber nicht möchte, kann auch in einem Veterinäramt arbeiten. Hier ist man verantwortlich für die Lebensmittelüberwachung oder den Tierschutz. Weitere Möglichkeiten diesen Beruf auszuüben sind die Tierärztekammern oder ein Tierpark, der wahrscheinlich die größte Abwechslung, was Tiere angeht, anbietet, da man täglich mit vielen verschiedenen Arten zu tun hat. Die Tierärzte müssen auch ständig an Weiterbildungen teilnehmen, da die Zeit immer wieder neue Medikamente, Vorschriften und Behandlungsmethoden mit sich bringt, welche strengstens einzuhalten sind.